Offenlegung gem. Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575 / 2013

 

Offenlegung 2015 gemäß Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013

 

Allgemeine Informationen

 

Gemäß Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Capital Requirements Regulation, CRR) haben Kreditinstitute zumindest einmal jährlich Informationen über ihre Organisationsstruktur, ihr Risikomanagement und ihre Risikokapitalsituation offenzulegen.

 

Risikomanagementziele und -politik (Art. 435 CRR)

 

Die Raiffeisen Bankengruppe Tirol

Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich (RBG Ö) ist die größte Bankengruppe Österreichs mit 473 lokal tätigen Raiffeisenbanken, acht regional tätigen Landeszentralen und der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG in Wien als Spitzeninstitut. Rund 1,7 Millionen Österreicher sind Mitglieder und damit Miteigentümer von Raiffeisenbanken.

 

Die Raiffeisenbankengruppe Tirol (RBG Tirol) besteht aus der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG als Zentralinstitut und 73 Raiffeisenbanken.

 

Die Raiffeisenbanken sind als Kreditinstitute im genossenschaftlichen Verbund den Grundsätzen der Subsidiarität, der Solidarität und der Regionalität verpflichtet.

 

Alle Tiroler Raiffeisenbanken und die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG haben ein institutionelles Sicherungssystem gemäß Art. 113 Abs. 7 CRR eingerichtet und unterliegen einer Haftungsvereinbarung, die die angeschlossenen Institute absichert, insbesondere indem bei Bedarf ihre Liquidität und Zahlungsfähigkeit sichergestellt wird. Dieses institutionelle Sicherungssystem verfügt über ein Früherkennungssystem zur Überwachung und Einstufung der Risiken und liefert einen vollständigen Überblick über die Risikosituation der einzelnen Institute und des institutionellen Sicherungssystems insgesamt.

 

Zur Sicherung der anvertrauten Kundengelder sind zusätzliche Einrichtungen geschaffen worden:

 

Solidaritätsverein der Tiroler Raiffeisen Bankengruppe Tirol

Die Raiffeisenbanken der RBG Tirol haben gemeinsam mit der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG einen Solidaritätsverein eingerichtet, der durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Vereinsmitglieder Hilfestellung erhalten.

 

Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Österreich (RKÖ)

Diese Gemeinschaft aus teilnehmenden Raiffeisenbanken und Raiffeisenlandesbanken, der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und der Raiffeisen Bank International AG (RBI) garantiert bis zur Höhe der gemeinsamen wirtschaftlichen Tragfähigkeit der teilnehmenden Banken alle Kundeneinlagen bei und Wertpapieremissionen von teilnehmenden Banken, unabhängig von der Höhe. Die Kundengarantiegemeinschaft ist zweistufig aufgebaut, einerseits in der Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Tirol auf Landesebene und andererseits in der Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Österreich (RKÖ) auf Bundesebene. Die Kundengarantiegemeinschaft gewährleistet somit über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherheit für die Kunden.

 

Einlagensicherungseinrichtungen

Alle Mitgliedsinstitute der RBG Tirol sind gemeinsam über die Raiffeisen-Einlagensicherung Tirol eGen Mitglied der österreichischen Raiffeisen-Einlagensicherung eGen. Diese Einlagensicherungsgenossenschaft stellt die Sicherungseinrichtung für die gesamte Raiffeisen Bankengruppe nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) dar. Zum Zwecke der Einlagensicherung ist in der RBG Österreich ein entsprechendes Frühwarnsystem implementiert. Im Rahmen des Frühwarnsystems werden - basierend auf einem umfassenden Meldewesen über Ertrags- und Risikoentwicklung seitens aller Mitgliedsinstitute - laufende Analysen und Beobachtungen durchführt.

 

Aufgrund der Größenstruktur der Raiffeisenbanken und der beschriebenen Einbettung in die Raiffeisen Bankengruppe (Sicherungseinrichtungen, gemeinsame Modelle, Systeme und Verfahren) nehmen die Institute der RBG Tirol das vom Bankwesengesetz vorgesehene Prinzip der Angemessenheit in Anspruch.

 

Risikomanagement der Raiffeisenbanken in der RBG Tirol

Gemeinsam mit dem Zentralinstitut und den Verbundeinrichtungen werden Modelle, Systeme und Verfahren im Rahmen des Risikomanagements entwickelt und einheitlich angewandt.

 

Risikostrategie

Das Ziel der risikostrategischen Überlegungen ist die permanente Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der Raiffeisenbank und damit die Sicherung des Unternehmensfortbestandes. Neben einer risikoorientierten Sichtweise ist ein ausreichender Ertrag eine weitere Prämisse für die Ge­schäftstätigkeit, um die Risikotragfähigkeit und die Eigenmittelausstattung weiter zu verbessern.

 

Die Raiffeisenbanken sind grundsätzlich von einem konservativen Umgang mit den bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken geprägt. Dies bedeutet auch, dass bei intransparenter, unüberschaubarer Risikolage dem Vorsichtsprinzip der Vorzug gegeben wird und nur Risiken eingegangen werden, die auch beurteilt werden können.

 

Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus.

 

Schließlich haben die Raiffeisenbanken auch den genossenschaftlichen Förderauftrag sowie die regionale Verankerung zu berücksichtigen.

 

In jedem Fall ist die Risikostrategie ein integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung. Jede Raiffeisenbank hat eine schriftlich ausformulierte, mittelfristige Risikostrategie, die die Grundhaltung der Raiffeisenbank im Umgang mit Risiken festlegt. In der Risikostrategie sind im Sinne einer umfassenden Steuerung des Kreditinstitutes maximale Grenzen für die Risikobelastung festgelegt.

 

Risikotragfähigkeit

In der Raiffeisenbank werden im Rahmen der Gesamtbankrisikosteuerung dem vorhandenen Risikodeckungspotenzial (Ertrag, Eigenkapital und stille Reserven) der Bank alle maßgeblichen Risiken, die nach gängigen Methoden und unter Einsatz entsprechender Systeme ermittelt werden, gegenübergestellt. Auf diese Weise wird erhoben, ob unter angenommenen Prämissen auch im unwahrscheinlichen Fall ausreichend Risikodeckungsmasse zur Verfügung steht. Die Gesamtrisikoberechnung erfolgt durch Addition der wesentlichen Einzelrisiken.

 

Risikosteuerung, -überwachung

Die Geschäftsleiter der Raiffeisenbanken sind gemäß Bankwesengesetz für die Umsetzung der Risikostrategie und des Risikomanagements verantwortlich. Der professionelle Umgang mit Risiken bildet eine Kernaufgabe des Managements eines Kreditinstitutes. Die wesentlichen Risiken und die Entwicklung der Risikotragfähigkeit der Raiffeisenbanken werden regelmäßig in einem Risikobericht dargestellt.

 

Die Risikosteuerung erfolgt anhand der vorliegenden Risikoberichte oder anlassbezogen. Die Limitierung des Gesamtbankrisikos erfolgt durch Festlegung einer maximalen Risikobelastung in Prozent der Risikotragfähigkeit auf Gesamtbankebene. Ein Teil des internen Kapitals wird für nicht quantifizierbare Risiken vorgehalten.

Die maximale Höhe der Ausnutzung der Risikotragfähigkeit wird laufend überwacht.

 

Organisatorischer Aufbau

Die Aufbau- und Ablauforganisation ist derart organisiert, dass Interessenskonflikte möglichst vermieden werden. Raiffeisenbanken mit einem Eigenmittelerfordernis von über EUR 30 Mio. haben die Vorgaben der FMA-Mindeststandards für das Kreditgeschäft umgesetzt, Raiffeisenbanken mit einem unter EUR 30 Mio. liegenden Eigenmittelerfordernis wenden diese Standards sinngemäß an. Ebenso wird durch regelmäßige Ausbildungsmaßnahmen die Qualifikation der Mitarbeiter sichergestellt. Sämtliche für das Risikomanagement erforderlichen Anweisungen und Richtlinien liegen den betreffenden Mitarbeitern sorgfältig dokumentiert in Handbüchern vor.

 

Die verwendeten Modelle, Systeme und Verfahren werden regelmäßig überprüft und laufend überwacht, wobei der Innenrevision der Raiffeisenbanken eine essentielle Funktion zukommt.

 

Die wesentlichsten Risiken der Tiroler Raiffeisenbanken (Art. 445 – 449 CRR):

 

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko ist jenes Risiko, das durch den Ausfall eines Kunden oder die Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen durch einen Vertragspartner entsteht. Das Kreditrisiko wird bei Kontrahenten, Banken, Ländern und Konzentrationen (insbesondere bei Fremdwährungsgeschäften) ermittelt. Für die Beurteilung der Bonität und Werthaltigkeit der Sicherheiten wird von den Raiffeisenbanken das bundeseinheitliche Raiffeisen-Rating- und Sicherheiten-System herangezogen.

 

Länderrisiko

Das Länderrisiko drückt sich aus in der Gefahr, dass Forderungen aus grenzüberschreitenden Geschäften wegen hoheitlicher Maßnahmen ausfallen können (Transfer- und Konvertierungsrisiko) sowie in der Gefahr, dass die wirtschaftliche oder politische Situation des Landes negative Auswirkungen auf die Bonität des Schuldners zur Folge hat.

 

Beteiligungsrisiko

Beim Beteiligungsrisiko wird auf das potentielle Wertverlustrisiko der einzelnen Beteiligungen abgestellt. Ein Expertenansatz stellt sicher, dass das Risiko angemessen eingeschätzt wird.

 

Marktrisiko

Die Marktrisiken bestehen im Zinsänderungs-, Währungs- und im Kursrisiko aus Wertpapieren, Zins- und Devisenpositionen sowie dem Credit Spread Risiko. Die Marktrisiken werden wie alle wesentlichen Risiken regelmäßig im Rahmen der entsprechenden Berichterstattung behandelt und nach gemeinsam entwickelten, bundeseinheitlichen Methoden gemessen. Die Raiffeisenbanken führen keine Handelsbücher. Da keine wesentlichen offenen Devisenpositionen vorhanden sind, besteht nahezu kein Währungsrisiko. Das Marktrisiko der Raiffeisenbank beschränkt sich somit auf das Kursrisiko aus Wertpapieren und auf das Zinsänderungsrisiko aus der Gesamtpositionierung der Raiffeisenbank.

 

Zinsänderungsrisiko im Bankbuch

Durch Zinsänderungen kann die Gefahr entstehen, dass der erwartete Wert bzw. Ertrag nicht erreicht wird. Die Messung des Zinsänderungsrisikos erfolgt durch die Einordnung aller Zinspositionen in Laufzeitbänder. Auf Basis der vorhandenen Gaps werden sowohl unter ertragsorientierten Gesichtspunkten die Auswirkungen auf das Ergebnis der Raiffeisenbank als auch die Änderung des Barwerts regelmäßig simuliert.

 

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko umfasst das Risiko der Bank, ihre gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig und zeitgerecht erfüllen zu können.

 

Durch die gesetzliche Liquiditätsreserve und die Sicherung derselben innerhalb der RBG
(Raiffeisen-Landeszentralen als Liquiditätsgeber) wird dieses Risiko für Raiffeisenbanken im Rahmen der Früherkennung erfasst.

 

Weiters wird das Liquiditätsrisiko für offene Positionen im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse quantifiziert.

 

Operationelles Risiko

Als operationelles Risiko werden Verluste aufgrund von Fehlern in Systemen, Verfahren durch Menschen oder externe Ereignisse verstanden.

 

Durch die Nutzung gemeinsamer, standardisierter Verfahren und Systeme sowie gemeinsame Notfallkonzepte wird nach Möglichkeit die Hintanhaltung operationeller Risiken erreicht. Seitens der Geschäftsleiter der Raiffeisenbanken werden in regelmäßigen Abständen Risikoeinschätzungen hinsichtlich des operationellen Risikos durchgeführt und wesentliche Schadensfälle dokumentiert.

 

Makroökonomisches Risiko

Das makroökonomische Risiko resultiert aus gesamtwirtschaftlicher Verschlechterungen im Rahmen des klassischen Wirtschaftszyklus sowie auch etwaig einhergehender Risikoparametererhöhungen und dem Ziel der Bank, auch nach einer solchen Periode ohne massive Eingriffe und Maßnahmen über eine ausreichende Risikodeckungsmasse zu verfügen.

 

Fremdwährungs-Eigenmittelrisiko

Für Fremdwährungsaktiva führt eine Währungsschwankung auch bei währungs- und fristenkonformer Refinanzierung des Kreditinstitutes zu einem Anstieg des Eigenmittelerfordernisses.

 

Sonstige Risiken

Sonstige, nur schwer bzw. gar nicht quantifizierbare Risiken werden im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse über einen Aufschlag von 5% aller quantifizierbaren Risiken berücksichtigt.

 

Erklärung des Leitungsorgans zur Angemessenheit der Risikomanagementverfahren

Gemäß Art. 435 Abs. 1 e) CRR ist eine vom Leitungsorgan genehmigte Erklärung zur Angemessenheit der Risikomanagementverfahren des Instituts, mit der sichergestellt wird, dass die eingerichteten Risikomanagementsysteme dem Profil und der Strategie des Instituts angemessen sind, offenzulegen.

 

Die Geschäftsleitung bestätigt hiermit, dass die Risikomanagementverfahren und -systeme so ausgerichtet sind, dass sie in Bezug auf das Risikoprofil und die Risikostrategie der Bank angemessen sind, den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und neue regulatorische Anforderungen laufend berücksichtigt werden.

 

Erklärung des Leitungsorgans, in der das mit der Geschäftsstrategie verbundene allgemeine Risikoprofil beschrieben wird

Gemäß Art. 435 Abs. 1 f) CRR ist eine vom Leitungsorgan genehmigte konzise Risikoerklärung, in der das mit der Geschäftsstrategie verbundene allgemeine Risikoprofil des Instituts knapp beschrieben wird, offenzulegen. Diese Erklärung enthält wichtige Kennzahlen und Angaben, die externen Interessenträgern einen umfassenden Überblick über das Risikomanagement des Instituts geben, einschließlich Angaben dazu, wie das Risikoprofil des Instituts und die vom Leitungsorgan festgelegte Risikotoleranz zusammenwirken.

 

Der langfristige Erfolg der Raiffeisenbank hängt wesentlich vom aktiven Management der Risiken ab. Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, wurde in der Raiffeisenbank ein Risikomanagement implementiert, das es ermöglicht, sämtliche Risiken (Markt-, Kredit-, Beteiligungs-, Liquiditäts- und operationelle Risiken, sowie das makroökonomische Risiko und sonstige Risiken) zu identifizieren, zu messen und durch das Management aktiv zu steuern.

 

Die von der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank erstellte und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis gebrachte Risikostrategie stellt die Richtlinie dar. Die Geschäftsleiter und alle Mitarbeiter handeln nach diesen risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien. Das Risikomanagement ist so organisiert, dass Interessenkonflikte sowohl auf persönlicher Ebene als auch auf Ebene von Organisationseinheiten vermieden werden. Bei den wesentlichen Risikoarten orientiert sich die Raiffeisenbank am Niveau eines Risikomanagements, welches zumindest jenem von strukturell und größenmäßig vergleichbaren Instituten entspricht („Best-Practice-Grundsatz“) und primär das Ziel eines geordneten Unternehmensfortbestandes („Going-Concern-Prinzip“) verfolgt.

 

Die Raiffeisenbank richtet ihr Engagement grundsätzlich nur auf Geschäftsfelder, in denen sie über eine entsprechende Expertise zur Beurteilung der spezifischen Risiken verfügt. Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank werden zeitnah durch eine umfassende, objektive Berichterstattung über die Risikosituation der Bank informiert. Es werden alle quantifizierbaren Risiken der Raiffeisenbank überwacht und mit der Gesamtstrategie abgestimmt. 

 

Die Geschäftsleiter der Raiffeisenbank tragen die Verantwortung für sämtliche Risikosteuerungsaktivitäten. Dem Aufsichtsrat werden die Risikopolitik im Einklang mit den Geschäftsstrategien, die Risikogrundsätze, Verfahren und Methoden der Risikomessung und die Risikolimits zur Kenntnis gebracht. Der für das Risikomanagement zuständige Geschäftsleiter ist für das Controlling aller quantifizierbaren Risiken der Raiffeisenbank sowie für die Erarbeitung und die Umsetzung der Gesamtrisikostrategie verantwortlich. Alle quantifizierbaren Risiken werden im Rahmen der Risikotragfähigkeit nach sektoreinheitlichen Maßstäben überwacht. Ziel der Risikofrüherkennungs- und Risikoüberwachungssysteme ist die qualifizierte und zeitnahe Identifizierung aller wesentlichen Risiken. Im Rahmen des Gesamtbankrisikomanagements werden alle Risiken analysiert und durch laufende Soll-Ist-Vergleiche wird die Einhaltung der definierten Risikolimits überprüft. Die Innenrevision prüft die Wirksamkeit von Arbeitsabläufen, Prozessen und internen Kontrollen.

 

Im Rahmen des Gesamtbankrisikomanagements werden die zur aktiven Risikosteuerung erforderlichen Ergebnis- und Risikoinformationen zur Verfügung gestellt.

 

Die Weiterentwicklung des bestehenden Risikomanagementsystems (Identifikation, Messung, Steuerung) erfolgt in Abstimmung mit den Sektorgremien.

 

Um die Risiken zu limitieren, sind diese mit einem ausreichenden Polster an internem Kapital
(=Deckungsmasse) zu decken. Per Jahresende 2015 hat das Verhältnis der Risiken zur
Deckungsmasse im Extremfall (= Liquidationsfall 28 % betragen, gegenüber 31 % zum
Jahresende 2014.


Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Risiken des Extremfalls je Risikoart zum Jahresende:

 

Risikokategorie

Risikokapital
31.12.2015

(in TEUR)

Kreditrisiko

0,7

Währungsrisiko

0,0

Operationelles Risiko

0,2

Zinsrisiko im Bankbuch

0,5

Makroökonomisches Risiko

0,0

Sonstige Risikoarten

1,0

Summe

2,4

 

Unternehmensführungsregelungen (Art. 435 Abs. 2 CRR)

 

Anzahl der von Mitgliedern des Leitungsorgans bekleideten Leitungs- oder Aufsichtsfunktionen

Die Offenlegung der bekleideten Leitungs- oder Aufsichtsfunktionen unterbleibt, da gemäß § 5 Abs. 1 Z 9a BWG und § 28a Abs. 5 Z 5 BWG die Mandatsbegrenzung nur für erhebliche Kreditinstitute laut § 5 Abs. 4 BWG normiert ist.

 

Die Mitglieder von Vorstand- und Aufsichtsrat haben jedoch im Zuge Ihres Fit & Proper Self Assessments bestätigt, dass der zur Übernahme einer Organfunktion nötige Zeitaufwand mit dem Zeitaufwand für ihre derzeitigen Beruf- bzw. ehrenamtlichen Tätigkeiten vereinbar ist.

 

Auch die Mitglieder der Geschäftsleitung haben anhand einer qualifizierten Selbsteinschätzung bestätigt, dass ausreichend zeitliche Ressourcen vorliegen, um die Leitungsfunktion ordnungsgemäß und mit der erforderlichen Sorgfalt wahrzunehmen.

 

Strategie für die Auswahl der Mitglieder des Leitungsorgans und deren tatsächliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrung

Für die Auswahl von Personen für den Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsleitung ist neben fachlicher Kompetenz auch die Erfüllung der erforderlichen persönlichen Qualifikationen maßgeblich. Die jeweiligen Anforderungen richten sich nach Art, Struktur, Größe und Komplexität der Geschäftstätigkeit des Instituts sowie nach den jeweils zu besetzenden Funktionen.

 

Unabhängig davon müssen jedoch sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates, Vorstandes und der Geschäftsleitung persönlich zuverlässig sein bzw. einen guten Ruf aufweisen.

 

Auf eine Offenlegung der tatsächlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen der einzelnen Mitglieder des Leitungsorgans wird im Sinne einer anwenderfreundlichen Offenlegung gemäß der EBA-Guidelines EBA/GL/2014/14 und unter Verweis auf die Nicht-Wesentlichkeit dieser Information gemäß Art. 432 Abs. 1 CRR verzichtet.

 

Diversitätsstrategie für die Auswahl der Mitglieder des Leitungsorgans, Ziele und einschlägige Zielvorgaben der Strategie, Zielerreichungsgrad

Bei der Auswahl der Funktionäre ist auf die Gesamtzusammensetzung des jeweiligen Organs zu achten, wobei neben den erforderlichen Bildungs- und Fachkenntnissen auch die Diversität zu berücksichtigen ist.

 

Um eine unabhängige Meinungsbildung und ein kritisches Hinterfragen der Entscheidungen von Geschäftsleitern zu gewährleisten, sollten Vorstand und Aufsichtsrat in Hinblick auf Alter, Geschlecht, geographische Herkunft sowie Ausbildungs- und Berufserfahrung möglichst so zusammengesetzt sein, dass vielfältige Auffassungen und Erfahrungen vertreten sind.

 

Ebenso ist bei der Auswahl der Geschäftsleiter auf die Gesamtzusammensetzung zu achten, wobei neben den erforderlichen Bildungs- und Fachkenntnissen auch die Diversität zu berücksichtigen ist. In der Geschäftsleitung sollen Persönlichkeiten mit Führungserfahrung bei einem Unternehmen vergleichbarer Größe und Geschäftsart vertreten sein.

 

  • Vorstand/Aufsichtsrat:

In den Organen sollen Persönlichkeiten mit Führungserfahrung aus Tätigkeiten in Wirtschaft oder Politik, insbesondere in Unternehmensleitungen und/oder als Mitglied eines Aufsichtsrats bzw. eines vergleichbaren Gremiums sowie Persönlichkeiten mit Sektorkenntnis vertreten sein. 

 

  • Vorstand/Aufsichtsrat/Geschäftsleitung:

Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist anzustreben. Für Kreditinstitute mit Nominierungsausschuss ist eine Zielquote für das unterrepräsentierte Geschlecht festzulegen, die Funktionäre und Mitglieder der Geschäftsleitung gesamthaft definiert.

Bei der Raiffeisenbank besteht derzeit kein Nominierungsausschuss.

 

Risikoausschuss

Bei der Raiffeisenbank besteht derzeit kein Risikoausschuss.

 

Informationsfluss an das Leitungsorgan bei Fragen des Risikos

Zentrale Aufgabe der Geschäftsleitung ist die Steuerung des Gesamtbankrisikos und die Festlegung der Risikostrategie. Die Geschäftsleitung ist deshalb der Empfänger aller risikorelevanten Daten, die in vierteljährlich erstellte und ausführlich besprochene Risikotragfähigkeitsanalysen einfließen.

Mitarbeiter, die die Risiko nehmenden Bereiche und die Risiko überwachenden Bereiche vertreten, stellen die erforderlichen Informationen zur Verfügung und nehmen an den Sitzungen teil, in denen das Gesamtbankrisiko besprochen und die Risikostrategie samt Teilstrategien zu den einzelnen Risikoarten, die Limitierung des Risikokapitals sowie die Risikokapitalallokation festgelegt wird.

Der Aufsichtsrat wird von der Geschäftsleitung über das Gesamtbankrisiko informiert.

 

Anwendungsbereich (Art. 436 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

 

Eigenmittel (Art. 437 CRR)

Zur Offenlegung des Art. 437 CRR wird auf folgende Anhänge verwiesen:

  • Überleitung Eigenkapital – Eigenmittel: siehe Anhang 1
  • Hauptmerkmale der Kapitalinstrumente: siehe Anhang 2
  • Offenlegung der Eigenmittel während der Übergangszeit: siehe Anhang 3

 

Eigenmittelanforderungen (Art. 438 CRR)

Eine Offenlegung nach Art. 438 a), b) und d) CRR ist nicht erforderlich, da die betreffenden Regelungen nicht anwendbar sind.

 

8 % der gewichteten Risikopositionsbeträge (Art. 438 lit. c) CRR)

Der Betrag von 8 % der gewichteten Risikopositionsbeträge in Höhe von EUR 1.433.632,03, setzt sich wie folgt zusammen:

 

Risikopositionsklassen

8 % der risikogewichteten
Positionsbeträge

Forderungen gegenüber Zentralstaaten und Zentralbanken

0,00

Forderungen gegenüber regionalen oder lokalen
Gebietskörperschaften

0,00

Forderungen gegenüber öffentlichen Stellen

0,00

Forderungen gegenüber multilateralen
Entwicklungsbanken

0,00

Forderungen gegenüber internationalen Organisationen

0,00

Forderungen gegenüber Instituten

8.223,18

Forderungen gegenüber Unternehmen

0,00

Forderungen aus dem Mengengeschäft

1.179.769,32

Durch Immobilien besicherte Forderungen

0,00

Ausgefallene Forderungen

15.098,16

Forderungen mit besonders hohem Risiko

0,00

Forderungen in Form von gedeckten
Schuldverschreibungen

0,00

Verbriefungspositionen

0,00

Kurzfristige Forderungen gegenüber Instituten und
Unternehmen

0,00

Forderungen in Form von Investmentfondsanteilen
(Organismen für Gemeinsame Anlagen)

252,00

Beteiligungen

143.416,99

Sonstige Posten

86.872,38

Summe

1.433.632,03

 

Gegenparteiausfallsrisiko (Art. 439 CRR)

Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art. 439 CRR keine Offenlegung vorgenommen und die Ausnahme nach Art. 432 Abs. 2 CRR geltend gemacht, da auf Grund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde.

 

 

Kapitalpuffer (Art. 440 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Systemrelevanz (Art. 441 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Kreditrisikoanpassungen (Art. 442 CRR)

 

Definitionen für Rechnungslegungszwecke (Art. 442 a) CRR)

Für Rechnungslegungszwecke wurden keine eigens entwickelten Definitionen von überfällig und ausfallgefährdet formuliert. Es finden die Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches hinsichtlich der Bewertung von Umlaufvermögen Anwendung.

 

Ansätze und Methoden (Art. 442 b) CRR)

Den Risiken im Kreditgeschäft wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen Rechnung getragen. Für die bei Kunden- und Bankforderungen erkennbaren Bonitätsrisiken werden Vorsorgen in Höhe des erwarteten Ausfalls gebildet, aufgelöst, soweit das Kreditrisiko entfallen ist, oder verbraucht, wenn die Kreditforderung als uneinbringlich eingestuft und ausgebucht wurde.  

 

Quantitative Darstellung der Risikopositionen (Art. 442 c) – h) CRR)

Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art. 442 c) – h) CRR keine Offenlegung vorgenommen und die Ausnahme nach Art. 432 Abs. 2 CRR geltend gemacht, da auf Grund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde.

 

 

Kreditrisiko: vorgenommene Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen (Art. 442 i) CRR)

Für erkennbare Risiken bei Kreditnehmern wurden Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet.

 

(in EUR)

Stand
01.01.2015


Neubildung

 

Auflösungen

Verbrauch

Stand
31.12.2015

Einzelwert-
berichtigungen

186.000,00

70.000,00

100.210,81

59.789,19

96.000,00

Rückstellungen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Gesamt

186.000,00

70.000,00

100.210,81

59.789,19

96.000,00

 

Direkte Forderungsabschreibungen (Art. 442 i) letzter Satz CRR)

Darüber hinaus wurden direkte Forderungsabschreibungen in Höhe von EUR 0,00 vorgenommen. Die Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen betragen EUR 7.672,69

 

Unbelastete Vermögenswerte (Art. 443 CRR)

Zur Offenlegung des Art. 443 CRR „unbelastete Vermögenswerte“ siehe Anhang 4.

 

Inanspruchnahme von ECAI (Art. 444 CRR)

 

Art. 444 a) b) CRR

Aufgrund der Geschäftstätigkeit werden nur für die Gewichtung von Forderungen an Zentralstaaten und Zentralbanken externe Ratings zur Beurteilung der Kreditqualität herangezogen.

 

Im Bedarfsfall wird auf Bonitätseinschätzungen von Standard & Poor‘s zurückgegriffen.

 

Art. 444 c) CRR

Art und Umfang der Nutzung externer Ratings im Rahmen der Erfassung des Kreditrisikos zur Bestimmung der Bemessungsgrundlage erfolgt im Rahmen der Art. 111 ff. CRR. Das Verfahren zur Übertragung von Emittenten- und Emissionsratings auf Posten, die nicht Teil des Handelsbuchs sind, entspricht den Vorgaben von Art. 135, 136 CRR, und wird standardmäßig für derartige Posten durchgeführt.

 

Art. 444 d) CRR

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Art. 444 e) CRR

Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art. 444 e) CRR keine Offenlegung vorgenommen und die Ausnahme nach Art. 432 Abs. 2 CRR geltend gemacht, da auf Grund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde.

 

Marktrisiko (Art. 445 CRR)

Die Raiffeisenbank verwendet keine internen Modelle gemäß Art. 363 CRR zur Marktrisikobegrenzung.

 

Operationelles Risiko (Art. 446 CRR)

Es wird für die Berechnung des operationellen Risikos der Basisindikatoransatz gemäß Art. 315, 316 CRR angewandt.

 

Risiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen (Art. 447 CRR)

 

Art. 447 a) CRR

Jede Tiroler Raiffeisenbank hält eine Beteiligung an der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, der Raiffeisen-Einlagensicherung Tirol eGen und der Raiffeisen Tirol Ergänzungskapital eGen.
Es handelt sich dabei um eine strategische Beteiligung im Rahmen der RBG Tirol.

 

Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn aufgrund anhaltender Verluste, eines verringerten Eigenkapitals und/oder eines verminderten Ertragswertes eine Wertminderung eingetreten ist, die voraussichtlich von Dauer ist.

 

Art. 447 b) CRR

Zum 31.12.2015 belaufen sich der Buchwert der Beteiligungen auf EUR 1.684.140,00, hiervon EUR 1.684.030,00 auf Kreditinstitute sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen auf EUR 0,00.

 

Bei den angeführten Beteiligungen handelt es sich um nicht an der Börse gehandelte Anteile. Für diese liegt kein Marktwert vor.

 

Hinsichtlich Bewertung wird auf die Ausführungen im Anhang zum Punkt „Beteiligungen“ verwiesen.

 

Art. 447 c) d) CRR

Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art. 447 c) und d) CRR keine Offenlegung vorgenommen und die Ausnahme nach Art. 432 Abs. 2 CRR geltend gemacht, da auf Grund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde.

 

Art. 447 e) CRR

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Zinsrisiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Positionen (Art. 448 CRR)

 

Art. 448 a) CRR

Offenlegung - siehe Art. 435 CRR

 

Art. 448 b) CRR

Bezüglich der Rückzahlung von Krediten vor Fälligkeit sind Regelungen in den Kreditverträgen vorgesehen, bei den unbefristeten Einlagen werden marktübliche Referenzzinssätze angewandt.

 

Zinsrisiken aus der Rückzahlung von Krediten und Behebung von Einlagen vor Fälligkeit sind auf Grunde der geringen Volumen dieser Geschäfte unwesentlich. Außerdem werden Vorfälligkeitsentschädigungen berechnet, die diese Risiken einpreisen.

 

Die Schwankungen der Zinsrisiken werden im Rahmen der Umsetzung der internen Kapitalrichtlinien regelmäßig analysiert. Ziel ist es, auch bei Auf- und Abwärtsschocks diese Risiken angemessen zu begrenzen und jederzeit Deckung dafür zu halten.

 

Risiko aus Verbriefungspositionen (Art. 449 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Vergütungspolitik (Art. 450 CRR)

Die Raiffeisenbank hat mittels Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat „Grundsätze der Vergütungspolitik“ unter Berücksichtigung der jeweils gültigen einschlägigen europarechtlichen und nationalen Bestimmungen festgelegt.

 

Das Vergütungsmanagement im Rahmen des Personalmanagements erfolgt gegenüber den Mitarbeitern durch die Geschäftsleitung unter Einbindung des Vorstandes und Aufsichtsrates, beziehungsweise gegenüber der Geschäftsleitung durch den Vorstand und Aufsichtsrat.

 

Eine Überprüfung der Umsetzung der Grundsätze erfolgt jährlich durch den Aufsichtsrat.

 

Kriterien für die Gestaltung der Vergütung sind insbesondere:

  • die Funktion.
  • die Übernahme von Führungsaufgaben.
  • die fachliche und persönliche Qualifikation.
  • die (einschlägige) Erfahrung.

 

Die Bemessung der Vergütung erfolgt unter Berücksichtigung interner und externer Marktvergleiche.

 

Die Vergütung der Mitarbeiter kann neben einem fixen auch einen zusätzlichen variablen Gehaltsteil beinhalten und setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Elementen zusammen:

 

-      kollektivvertragliches Schemagehalt.

-      Gehalts- und Funktionszulagen.

-      Leistungsunabhängige Prämien (Jubiläen, besondere Anlässe,)

 

Die Vergütungspolitik und die -praktiken sind mit dem soliden und wirksamen Frühwarnsystem und Risikomanagement der Raiffeisenbank vereinbar, diesem förderlich und ermutigen nicht zur Übernahme von Risiken, die über das vom Kreditinstitut tolerierte Maß hinausgehen.

 

Die Zurückstellung der variablen Vergütung über fünf Jahre (siehe Ziffer 12 der Anlage zu § 39b BWG) sowie die Anforderungen zu Ziffer 11 der Anlage zu § 39b BWG sind aufgrund der Einstufung als nichtkomplexes Institut neutralisiert.

 

Eine mögliche variable Vergütung wurde mit höchstens 25% der fixen Vergütung begrenzt.

 

Bei erfolgsabhängiger Vergütung der identifizierten Mitarbeiter liegt dieser insgesamt eine Bewertung sowohl der Leistung des betreffenden Mitarbeiters und seiner Abteilung als auch des Gesamtergebnisses des Kreditinstituts zugrunde, und bei der Bewertung der individuellen Leistung werden finanzielle wie auch nicht finanzielle Kriterien berücksichtigt.

 

Aufgrund der Einstufung als nichtkomplexes Kreditinstitut wird auf Basis des Proportionalitätsprinzips gemäß Art. 450 Abs. 2 CRR und unter Berücksichtigung der nationalen Umsetzung der Richtlinie 95/46/EG von der Offenlegung quantitativer Informationen gemäß lit. g) und lit. h) abgesehen.

 

Verschuldung (Art. 451 CRR)

Eine Offenlegung kann für das Jahr 2015 unterbleiben, da die die Durchführungsverordnung (EU) 2016/200 zur Offenlegung der Verschuldungsquote erst im Februar 2016 in Kraft trat. Die Offenlegung der Verschuldungsquote erfolgt dementsprechend ab dem Geschäftsjahr 2016.

 

Anwendung des IRB Ansatzes auf Kreditrisiken (Art. 452 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Verwendung von Kreditrisikominderungen (Art. 453 CRR)

 

Bilanzielles und außerbilanzielles Netting (Art. 453 a) CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Angaben zu Sicherheiten (Art. 453 b) – d) CRR)

Folgende wesentliche Arten von Sicherheiten werden angenommen:

­       dingliche Sicherheiten wie Hypotheken

­       persönliche Sicherheiten wie Bürgschaften und Garantien

­       finanzielle Sicherheiten wie verpfändete Sparbücher und Wertpapierdepots

 

Zur Kreditrisikominderung werden nur die im Rahmen der Art. 197 ff CRR anerkannten Sicherheiten herangezogen. Die Darstellung der wesentlichen Kategorie Immobiliensicherheiten erfolgt im Rahmen der Zuordnung zur Forderungsklasse „durch Immobilien besicherte Forderungen“ gemäß  Art. 208 CRR. Hypotheken werden dann als Sicherheit angesetzt, wenn der Marktwert des Besicherungsobjektes zumindest alle drei Jahre auf Werthaltigkeit überprüft wurde, es sei denn, die Marktsituation würde eine frühere Neubewertung erfordern. Bei Gewerbeimmobilien ist aufgrund der CRR der Marktwert jährlich zu überprüfen. Spar- und Termineinlagen in Euro werden in Höhe der Einlage angerechnet, jene in Fremdwährungen mit einem Abschlag in Höhe der Schwankungsbreiten der Währungen. Weiters werden bei der Anrechnung Laufzeitinkongruenzen beachtet. Wertpapiere werden mit dem Kurswert abzüglich eines Abschlages, der sich an der Wertpapierart orientiert, berücksichtigt.

 

Neben Garantien im Rahmen öffentlicher Förderstellen werden auch private Garantiegeber, deren Kreditwürdigkeit sorgfältig überprüft wird, als Sicherheit angenommen. Als Deckungswert wird ein individueller, vorsichtiger Ansatz unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Bürgen ermittelt. Beim Bürgen wird daher analog zur Vorgangsweise beim Kreditnehmer die Kreditfähigkeit geprüft. Bürgschaften innerhalb wirtschaftlicher Einheiten bleiben außer Ansatz.

 

Bürgschaften, Kreditbesicherungsgarantien, harte Patronatserklärungen werden in der Sicherheitenbewertung gleich behandelt. Die Werthaltigkeit dieser Sicherheiten wird zumindest einmal jährlich geprüft.

 

Art. 453 e) – g) CRR

Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art. 453 e-g CRR keine Offenlegung vorgenommen und die Ausnahme nach Art. 432 Abs. 2 CRR geltend gemacht, da auf Grund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde.

 

Verwendung fortgeschrittener Messansätze für operationelle Risiken (Art. 454 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

Verwendung interner Modelle für das Marktrisiko (Art. 455 CRR)

Eine Offenlegung ist nicht erforderlich, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist.

 

        Anhang 1
         
EIGENMITTELÜBERSICHT Basel III
         
EIGENMITTEL (CA1)     Bilanzposten Eigenmittel
         
HARTES KERNKAPITAL (CET1) 7.072.927,93 7.050.753,01
Anrechenbare Kapitalinstrumente    
  P9. Gezeichnetes Kapital 397.275,00 397.275,00
  P9. gekündigtes Geschäftsanteilekapital 3.975,00 3.975,00
  P10. Kapitalrücklagen 0,00 0,00
Einbehaltene Gewinne   4.737.328,91
  P11. Gewinnrücklagen (gesamt) 4.759.503,83  
  hievon IPS-Rücklage (nicht EM-wirksam) 22.174,92  
         
  P13. Bilanzverlust 0,00  
Kummuliertes sonstiges Ergebnis   0,00
         
Sonstige Rücklagen   912.174,10
  P12. Haftrücklage 787.799,84  
  P14. Unversteuerte Rücklage 124.374,26  
Fonds für allgemeine Bankrisken   1.000.000,00
  P6 A.  Fonds für allgemeine Bankrisken 1.000.000,00  
Übergangsanpassungen zu Kapitalinstrumenten des harten Kernkapital   0,00
Minderheitsbeteiligungen   0,00
Übergangsbestimmungen aufgrund zusätzlicher Minderheitsbeteiligungen   0,00
Abzugs- u.Korrekturposten aufgr.Anpassungen d.harten Kernkapitals   0,00
(-) Geschäfts- oder Firmenwert   0,00
(-) Sonstige immaterielle Vermögenswerte   0,00
  A9. abzgl. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00  
Sonstige Anpassungen / Abzüge vom harten Kernkapital   0,00
         
ZUSÄTZLICHES KERNKAPITAL (AT1)   0,00
  P8. Zusätzliches Kernkapital gem. Teil 2 Titel I Kapitel 3 der VO 575/2013 0,00  
  P8a. Pflichtwandelschuldverschreibungen gem. § 26 BWG 0,00  
  P8b. Instrumente ohne Stimmrecht gem. § 26a BWG 0,00  
         
KERNKAPITAL (T1)   7.050.753,01
         
  P7 Ergänzungskapital gem. Teil 2 Titel I Kapitel 4 der VO 575/2013 0,00  
    Sonstige Bestandteile gem. Artikel 484 Abs. 5 CRR 291.052,30  
Abzugs- u.Korrekturposten aufgr.Anpassungen des Ergänzungskapitals   0,00
         
ERGÄNZUNGSKAPITAL (T2)   291.052,30
         
EIGENMITTEL (CA 1)   7.341.805,31

 

      Anhang 2
       
Hauptmerkmale der Kapitalinstrumente (1)
       
1 Emittent Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen
2 Einheitliche Kennung (z.B. CUSIP, ISIN oder Bloomberg-Kennung für Privatplatzierung) k.A. k.A.
3 Für das Instrument geltendes Recht GenG BWG, UGB
  Aufsichtsrechtliche Behandlung    
4 CRR-Übergangsregelungen hartes Kernkapital Ergänzungskapital
5 CRR-Regelungen nach der Übergangszeit hartes Kernkapital Ergänzungskapital
6 Anrechenbar auf Solo-/Konzern-/Solo- und Konzernebene Solo Solo
7 Instrumenttyp (Typen von jedem Land zu spezifieren) hartes Kernkapital gem. dem von der EBA veröffentlichten Verzeichnis (Artikel 26 Abs.3) Ergänzungskapital gem. Artikel 62
8 Auf aufsichtsrechtliche Eigenmittel anrechenbarer Betrag (Währung in Millionen, Stand letzter Meldestichtag) 0,40 0,00
9 Nennwert des Instruments 397.275,00 variabel
9a Ausgabepreis 397.275,00 100 %
9b Tilgungspreis 397.275,00 100 %
10 Rechnungslegungsklassifikation Genossenschaftskapital stille Beteiligung
11 Ursprüngliches Ausgabedatum k.A.  
12 Unbefristet oder Verfalltermin unbefristet Mit Verfalltermin
13 Ursprünglicher Fälligkeitstermin keine Fälligkeit k.A.
14 Durch Emittenten kündbar mit vorheriger Zustimmung der Aufsicht Ja Nein 
15 Wählbarer Kündigungstermin, bedingte Kündigungstermine und Tilgungsbetrag    
16 Spätere Kündigungstermine, wenn anwendbar k.A. -
  Coupons / Dividenden    
17 Feste oder variable Dividenden-/Couponzahlungen keine Ausschüttung variabel
18 Nominalcoupon und etwaiger Referenzindex k.A.  
19 Bestehen eines "Dividenden-Stopps" k.A. Nein 
20a Vollständig diskretionär, teilweise diskretionär oder zwingend (zeitlich) gänzlich diskretionär gänzlich diskretionär
20b Vollständig diskretionär, teilweise diskretionär oder zwingend (in Bezug auf den Betrag) gänzlich diskretionär gänzlich diskretionär
21 Bestehen einer Kostenanstiegsklausel oder eines anderen Tilgungsanreizes Nein  Nein 
22 Nicht kumulativ oder kumulativ  k.A. Nicht komulativ
23 Wandelbar oder nicht wandelbar nicht wandelbar Nicht anwendbar
24 Wenn wandelbar: Auslöser für die Wandlung k.A. k.A.
25 Wenn wandelbar: ganz oder teilweise k.A. k.A.
26 Wenn wandelbar: Wandlungsrate k.A. k.A.
27 Wenn wandelbar: Wandlung obligatorisch oder fakultativ k.A. k.A.
28 Wenn wandelbar: Typ des Instruments, in das gewandelt wird k.A. k.A.
29 Wenn wandelbar: Emittent des Instruments, in das gewandelt wird k.A. k.A.
30 Herabschreibungsmerkmale Nein  Nein 
31 Bei Herabscchreibung: Auslöser für die Herabschreibung - -
32 Bei Herabschreibung: ganz oder teilweise - -
33 Bei Herabschreibung: dauerhaft oder vorübergehend - -
34 Bei vorübergehender Herabschreibung: Mechanismus der Wiederzuschreibung - -
35 Position in der Rangfolge im Liquidationsfall (das jeweils ranghöhere Instrument nennen) k.A. Geschäftsanteilekapital
36 Unvorschriftsmäßige Merkmale der gewandelten Instrumente Nein  Nein 
37 Ggf. unvorschriftsmäßige Merkmale nennen - -
(1) Ist ein Feld nicht anwendbar, bitte "k.A." angeben.  
        Anhang 3
         
Offenlegung der Eigenmittel während der Übergangszeit
         
HARTES KERNKAPITAL: INSTRUMENTE UND RÜCKLAGEN (A) (B) (C)
BETRAG AM TAG DER OFFENLEGUNG VERWEIS AUF ARTIKEL IN DER VERORDNUNG (EU) Nr. 575/2013 BETRAGE, DIE DER BEHANDLUNG VOR DER VERORDNUNG (EU) Nr. 575/2013 UNTERLIEGEN ODER VORGESCHRIEBENER RESTBETRAG GEMÄß VERORDNUNG (EU) Nr. 575/2013
1 Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio                 397.275,00 26 (1), 27, 28, 29, Verzeichnis der EBA gemäß Artikel 26 Ab­satz 3  
  davon: Genossenschaftsanteile                 397.275,00 Verzeichnis der EBA gemäß Artikel 26 Ab­satz 3  
2 Einbehaltene Gewinne              4.737.328,91 26 (1) (c)  
3 Kumuliertes sonstiges Ergebnis (und sonstige Rücklagen, zur Berücksichtigung nicht realisierter Gewinne und Verluste nach den anwendbaren Rechnungslegungsstandards)              5.649.503,01 26 (1)  
3a Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.000.000,00 26 (1) (f)  
4 Betrag der Posten im Sinne von Artikel 484 Absatz 3 zuzüglich des mit ihnen verbundenen Agios, dessen Anrechnung auf das CET1 ausläuft 0,00 486 (2)  
  Staatliche Kapitalzuführungen mit Bestandsschutz bis 1. Januar 2018 0,00 483 (2)  
5 Minderheitsbeteiligungen (zulässiger Betrag in konsolidiertem CET1) 0,00 84, 479, 480  
5a Von unabhängiger Seite geprüfte Zwischengewinne, abzüglich aller vorhersehbaren Abgaben oder Dividenden 0,00 26 (2)  
6 Hartes Kernkapital (CET1) vor regulatorischen Anpassungen              7.046.778,01    
Hartes Kernkapital (CET1): regulatorische Anpassungen
7 Zusätzliche Bewertungsanpassungen (negativer Betrag) 0,00 34, 105  
8 Immaterielle Vermögenswerte (verringert um entsprechende Steuerschulden) (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (b), 37, 472 (4)  
9 In der EU: leeres Feld 0,00    
10 Von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, ausgenommen derjenigen, die aus temporären Differenzen resultieren (verringert um entsprechende Steuerschulden, wenn die Bedingungen von Artikel 38 Absatz 3 erfüllt sind) (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (c), 38, 472 (5)  
11 Rücklagen aus Gewinnen oder Verlusten aus zeitwertbilanzierten Geschäften zur Absicherung von Zahlungsströmen 0,00 33 (a)  
12 Negative Beträge aus der Berechnung der erwarteten Verlustbeträge 0,00 36 (1) (d), 40, 159, 472 (6)  
13 Anstieg des Eigenkapitals, der sich aus verbrieften Aktiva ergibt (negativer Betrag) 0,00 32 (1)  
14 Durch Veränderungen der eigenen Bonität bedingte Gewinne oder Verluste aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten eigenen Verbindlichkeiten 0,00 33 (b)  
15 Vermögenswerte aus Pensionsfonds mit Leistungszusage (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (e), 41, 472 (7)  
16 Direkte und indirekte Positionen eines Instituts in eigenen Instrumenten des harten Kernkapitals (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (f), 42, 472 (8)  
17 Positionen in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, die eine Überkreuzbeteiligung mit dem Institut eingegangen sind, die dem Ziel dient, dessen Eigenmittel künstlich zu erhöhen (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (g), 44, 472 (9)  
18 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält (mehr als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (h), 43, 45, 46, 49 (2) (3), 79, 472 (10)  
19 Direkte, indirekte und synthetische Positionen des Instituts in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält (mehr als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (i), 43, 45, 47, 48 (1) (b), 49 (1) bis (3), 79, 470, 472 (11)  
20 In der EU: leeres Feld 0,00    
20a Forderungsbetrag aus folgenden Posten, denen ein Risikogewicht von 1 250 % zuzuordnen ist, wenn das Institut als Alternative jenen Forderungsbetrag vom Betrag der Posten des harten Kernkapitals abzieht 0,00 36 (1) (k)  
20b davon: qualifizierte Beteiligungen außerhalb des Finanzsektors (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (k) (i), 89 bis 91  
20c davon: Verbriefungspositionen (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (k) (ii)  
243  (1) (b)
244  (1) (b) 258
20d davon: Vorleistungen (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (k) (iii), 379 (3)  
21 Von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, die aus temporären Differenzen resultieren (über dem Schwellenwert von 10 %, verringert um entsprechende Steuerschulden, wenn die Bedingungen von Artikel 38 Absatz 3 erfüllt sind) (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (c), 38, 48 (1) (a), 470, 472 (5)  
22 Betrag, der über dem Schwellenwert von 15 % liegt (negativer Betrag) 0,00 48 (1)  
23 davon: direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält 0,00 36 (1) (i), 48 (1) (b), 470, 472 (11)  
24 In der EU: leeres Feld 0,00    
25 davon: von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, die aus temporären Differenzen resultieren 0,00 36 (1) (c), 38, 48 (1) (a), 470, 472 (5)  
25a Verluste des laufenden Geschäftsjahres (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (a), 472 (3)  
25b Vorhersehbare steuerliche Belastung auf Posten des harten Kernkapitals (negativer Betrag) 0,00 36 (1) (I)  
26 Regulatorische Anpassungen des harten Kernkapitals in Bezug auf Beträge, die der VorCRRBehandlung unterliegen 0,00    
26a Regulatorische Anpassungen im Zusammenhang mit nicht realisierten Gewinnen und Verlusten gemäß Artikel 467 und 468 0,00    
  davon: ... Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Verluste 1   467  
  davon: ... Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Verluste 2   467  
  davon: ... Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Gewinne 1   468  
  davon: ... Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Gewinne 2   468  
26b Vom harten Kernkapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs und Korrekturposten und gemäß der VorCRR Behandlung erforderliche Abzüge 0,00 481  
  davon: ...   481  
27 Betrag der von den Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringenden Posten, der das zusätzliche Kernkapital des Instituts überschreitet (negativer Betrag) 0,00 36 (1)G)  
28 Regulatorische Anpassungen des harten Kernkapitals (CET1) insgesamt 0,00    
29 Hartes Kernkapital (CET1) 7.046.778,01    
Zusätzliches Kernkapital (AT1): Instrumente
         
30 Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio 0,00 51, 52  
31 davon: gemäß anwendbaren Rechnungslegungsstandards als Eigenkapital eingestuft 0,00    
32 davon: gemäß anwendbaren Rechnungslegungsstandards als Passiva eingestuft 0,00    
33 Betrag der Posten im Sinne von Artikel 484 Absatz 4 zuzüglich des mit ihnen verbundenen Agios, dessen Anrechnung auf das AT1 ausläuft 0,00 486 (3)  
  Staatliche Kapitalzuführungen mit Bestandsschutz bis 1. Januar 2018 0,00 483 (3)  
34 Zum konsolidierten zusätzlichen Kernkapital zählende Instrumente des qualifizierten Kernkapitals (einschließlich nicht in Zeile 5 enthaltener Minderheitsbeteiligungen), die von Tochterunternehmen begeben worden sind und von Drittparteien gehalten werden 0,00 85, 86, 480                                               -  
35 davon: von Tochterunternehmen begebene Instrumente, deren Anrechnung ausläuft 0,00 486 (3)  
36 Zusätzliches Kernkapital (AT1) vor regulatorischen Anpassungen 0,00    
Zusätzliches Kernkapital (AT1): regulatorische Anpassungen
37 Direkte und indirekte Positionen eines Instituts in eigenen Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals (negativer Betrag) 0,00 52 (1) (b), 56 (a), 57, 475 (2)  
38 Positionen in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, die eine Überkreuzbeteiligung mit dem Institut eingegangen sind, die dem Ziel dient, dessen Eigenmittel künstlich zu erhöhen (negativer Betrag) 0,00 56 (b), 58, 475 (3)  
39 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält (mehr als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 56 (c), 59, 60, 79, 475 (4)  
40 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält (mehr als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 56 (d), 59, 79, 475 (4)  
41 Regulatorische Anpassungen des zusätzlichen Kernkapitals in Bezug auf Beträge, die der VorCRRBe handlung und Behandlungen während der Übergangszeit unterliegen, für die Auslaufregelungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gelten (d. h. CRRRest beträge) 0,00    
41a Vom zusätzlichen Kernkapital in Abzug zu bringende Restbeträge in Bezug auf vom harten Kernkapital in Abzug zu bringende Posten während der Übergangszeit gemäß Artikel 472 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 472, 472(3)(a), 472 (4), 472 (6), 472 (8) (a), 472 (9), 472 (10) (a), 472 (11) (a)  
  davon: immaterielle Vermögenswerte 0,00    
41b Vom zusätzlichen Kernkapital in Abzug zu bringende Restbeträge in Bezug auf vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringende Posten während der Übergangszeit gemäß Artikel 475 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 477, 477 (3), 477 (4) (a)  
  davon Zeile für Zeile aufzuführende Posten, z. B. Überkreuzbeteiligungen an Instrumenten des Ergänzungskapitals, direkte Positionen nicht wesentlicher Beteiligungen am Kapital anderer Unternehmen der Finanzbranche usw. 0,00    
41c Vom zusätzlichen Kernkapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs und Korrekturposten und gemäß der VorCRR Behandlung erforderliche Abzüge 0,00 467, 468, 481  
  davon: ... mögliche Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Verluste   467  
  davon: ... mögliche Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Gewinnes   468  
  davon: Betrag der von den Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringenden Posten, der das zusätzliche Kernkapital des Instituts überschreitet 0,00 481  
42 Betrag der von den Posten des Ergänzungskapitals in Abzug zu bringenden Posten, der das Ergänzungskapital des Instituts überschreitet (negativer Betrag) 0,00 56 (e)  
43 Regulatorische Anpassungen des zusätzlichen Kernkapitals (AT1) insgesamt 0,00    
44 Zusätzliches Kernkapital (AT1) 0,00    
45 Kernkapital (T1 = CET1 + AT1) 7.046.778,01    
Ergänzungskapital (T2): Instrumente und Rücklagen
46 Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio 0,00 62, 63  
47 Betrag der Posten im Sinne von Artikel 484 Absatz 5 zuzüglich des mit ihnen verbundenen Agios, dessen Anrechnung auf das T2 ausläuft 291.052,30 486 (4)  
  Staatliche Kapitalzuführungen mit Bestandsschutz bis 1. Januar 2018 0,00 483 (4)  
48 Zum konsolidierten Ergänzungskapital zählende qualifizierte Eigenmittelinstrumente (einschließlich nicht in den Zeilen 5 bzw. 34 enthaltener Minderheitsbeteiligungen und AT1Instrumente), die von Tochterunternehmen begeben worden sind und von Drittparteien gehalten werden 0,00 87, 88, 480  
49 davon: von Tochterunternehmen begebene Instrumente, deren Anrechnung ausläuft 0,00 486 (4)  
50 Kreditrisikoanpassungen 0,00 62 (c) und (d)  
51 Ergänzungskapital (T2) vor regulatorischen Anpassungen 291.052,30    
Ergänzungskapital (T2): regulatorische Anpassungen
         
52 Direkte und indirekte Positionen eines Instituts in eigenen Instrumenten des Ergänzungskapitals und nachrangigen Darlehen (negativer Betrag) 0,00 63 (b) (i), 66 (a), 67, 477 (2)  
53 Positionen in Instrumenten des Ergänzungskapitals und nachrangigen Darlehen von Unternehmen der Finanzbranche, die eine Überkreuzbeteiligung mit dem Institut eingegangen sind, die dem Ziel dient, dessen Eigenmittel künstlich zu erhöhen (negativer Betrag) 0,00 66 (b), 68, 477 (3)  
54 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des Ergänzungskapitals und nachrangigen Darlehen von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält (mehr als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 66 (c), 69, 70, 79, 477 (4)  
54a davon: neue Positionen, die keinen Übergangsbestimmungen unterliegen 0,00    
54b davon: Positionen, die vor dem 1. Januar 2013 bestanden und Übergangsbestimmungen unterliegen 0,00    
55 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des Ergänzungskapitals und nachrangigen Darlehen von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält (abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) (negativer Betrag) 0,00 66 (d), 69, 79, 477 (4)  
56 Regulatorische Anpassungen des Ergänzungskapitals in Bezug auf Beträge, die der VorCRRBehandlung und Behandlungen während der Übergangszeit unterliegen, für die Auslaufregelungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gelten (d. h. CRRRestbeträge) 0,00    
56a Vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringende Restbeträge in Bezug auf vom harten Kernkapital in Abzug zu bringende Posten während der Übergangszeit gemäß Artikel 472 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 472, 472(3)(a), 472 (4), 472 (6), 472 (8) (a), 472 (9), 472 (10) (a), 472 (11) (a)  
  davon: Übergangsanpassungen am CET 1  von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält 0,00    
56b Vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringende Restbeträge in Bezug auf vom zusätzlichen Kernkapital in Abzug zu bringende Posten während der Übergangszeit gemäß Artikel 475 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 475, 475 (2) (a), 475 (3), 475 (4) (a)  
  davon Zeile für Zeile aufzuführende Posten, z. B. Überkreuzbeteiligungen an Instrumenten des zusätzlichen Kernkapitals, direkte Positionen nicht wesentlicher Beteiligungen am Kapital anderer Unternehmen der Finanzbranche usw. 0,00    
56c Vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs und Korrekturposten und gemäß der VorCRR Behandlung erforderliche Abzüge 0,00 467, 468, 481  
  davon: ... mögliche Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Verluste   467  
  davon: ... möglicher Abzugs und Korrekturposten für nicht realisierte Gewinne   468  
  davon: ...   481  
57 Regulatorische Anpassungen des Ergänzungskapitals (T2) insgesamt 0,00    
58 Ergänzungskapital (T2) 291.052,30    
59 Eigenkapital insgesamt (TC = T1 + T2) 7.337.830,31    
59a Risikogewichtete Aktiva in Bezug auf Beträge, die der VorCRRBehandlung und Behandlungen während der Übergangszeit unterliegen, für die Auslaufregelungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 gelten (d. h. CRRRestbeträge)      
  davon: ... nicht vom harten Kernkapital in Abzug zu bringende Posten (Verordnung (EU) Nr. 575/2013, Restbeträge) 0,00 472, 472 (5), 472 (8) (b), 472 (10) (b), 472 (11) (b)  
(Zeile für Zeile aufzuführende Posten, z. B. von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, verringert um entsprechende Steuerschulden, indirekte Positionen in eigenen Instrumenten des harten Kernkapitals usw.)
  davon: ... nicht von Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringende Posten (Verordnung (EU) Nr. 575/ 2013, Restbeträge) 0,00 475, 475 (2) (b), 475 (2) (c), 475 (4) (b)  
(Zeile für Zeile aufzuführende Posten, z. B. Überkreuzbeteiligungen an Instrumenten des Ergänzungskapitals, direkte Positionen nicht wesentlicher Beteiligungen am Kapital anderer Unternehmen der Finanzbranche usw.)
  davon: ... nicht von Posten des Ergänzungskapitals in Abzug zu bringende Posten (Verordnung (EU) Nr. 575/ 2013, Restbeträge) 0,00 477, 477 (2) (b), 477 (2) (c), 477 (4) (b)  
(Zeile für Zeile aufzuführende Posten, z. B. indirekte Positionen in Instrumenten des eigenen Ergänzungskapitals, indirekte Positionen nicht wesentlicher Beteiligungen am Kapital anderer Unternehmen der Finanzbranche, indirekte Positionen wesentlicher Beteiligungen am Kapital anderer Unternehmen der Finanzbranche usw.)
60 Risikogewichtete Aktiva insgesamt 20.217.900,28    
         
Eigenkapitalquoten und -puffer
61 Harte Kernkapitalquote (ausgedrückt als Prozentsatz des Gesamtforderungsbetrags) 34,85% 92 (2) (a), 465  
62 Kernkapitalquote (ausgedrückt als Prozentsatz des Gesamtforderungsbetrags) 34,85% 92 (2) (b), 465  
63 Gesamtkapitalquote (ausgedrückt als Prozentsatz des Gesamtforderungsbetrags) 36,29% 92 (2) (c)  
64 Institutsspezifische Anforderung an Kapitalpuffer (Mindestanforderung an die harte Kernkapitalquote nach Artikel 92 Absatz 1 Buchstabe a, zuzüglich der Anforderungen an Kapitalerhaltungspuffer und antizyklische Kapitalpuffer, Systemrisikopuffer und Puffer für systemrelevante Institute (GSRI oder ASRI), ausgedrückt als Prozentsatz des Gesamtforderungsbetrags) k.A. CRD 128, 129, 130  
65 davon: Kapitalerhaltungspuffer k.A.    
66 davon: antizyklischer Kapitalpuffer k.A.    
67 davon: Systemrisikopuffer k.A.    
67a davon: Puffer für global systemrelevante Institute (GSRI) oder andere systemrelevante Institute (ASRI) k.A. CRD 131  
68 Verfügbares hartes Kernkapital für die Puffer (ausgedrückt als Prozentsatz des Gesamtforderungsbetrags) k.A. CRD 128  
69 [in EUVerordnung nicht relevant]      
70 [in EUVerordnung nicht relevant]      
71 [in EUVerordnung nicht relevant]      
72 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Kapitalinstrumenten von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält (weniger als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) 108.500,00 36 (1) (h), 45, 46, 472 (10), 56 (c), 59, 60, 475 (4), 66 (C), 69, 70, 477 (4),  
73 Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält (weniger als 10 % und abzüglich anrechenbarer Verkaufspositionen) 0,00 36 (1) (i), 45, 48, 470, 472 (11)  
74 In der EU: leeres Feld      
75 Von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, die aus temporären Differenzen resultieren (unter dem Schwellenwert von 10 %, verringert um entsprechende Steuerschulden, wenn die Bedingungen von Artikel 38 Absatz 3 erfüllt sind) 0,00 36 (1) (c), 38, 48, 470, 472 (5)  
Anwendbare Obergrenzen für die Einbeziehung von Wertberichtigungen in das Ergänzungskapital
76 Auf das Ergänzungskapital anrechenbare Kreditrisikoanpassungen in Bezug auf Forderungen, für die der Standardansatz gilt (vor Anwendung der Obergrenze) k.A. 62  
77 Obergrenze für die Anrechnung von Kreditrisikoanpassungen auf das Ergänzungskapital im Rahmen des Standardansatzes k.A. 62  
78 Auf das Ergänzungskapital anrechenbare Kreditrisikoanpassungen in Bezug auf Forderungen, für die der auf internen Beurteilungen basierende Ansatz gilt (vor Anwendung der Obergrenze) k.A. 62  
79 Obergrenze für die Anrechnung von Kreditrisikoanpassungen auf das Ergänzungskapital im Rahmen des auf internen Beurteilungen basierenden Ansatzes k.A. 62  
Eigenkapitalinstrumente, für die die Auslaufregelungen gelten (anwendbar nur vom 1. Januar 2013 bis 1. Januar 2022)
80 Derzeitige Obergrenze für CET1Instrumente, für die die Auslaufregelungen gelten k.A. 484 (3), 486 (2) und (5)  
81 Wegen Obergrenze aus CET1 ausgeschlossener Betrag (Betrag über Obergrenze nach Tilgungen und Fälligkeiten) k.A. 484 (3), 486 (2) und (5)  
82 Derzeitige Obergrenze für AT1Instrumente, für die die Auslaufregelungen gelten k.A. 484 (4), 486 (3) und (5)  
83 Wegen Obergrenze aus AT1 ausgeschlossener Betrag (Betrag über Obergrenze nach Tilgungen und Fälligkeiten) k.A. 484 (4), 486 (3) und (5)  
84 Derzeitige Obergrenze für T2Instrumente, für die die Auslaufregelungen gelten 291.052,30 484 (5), 486 (4) und (5)  
85 Wegen Obergrenze aus T2 ausgeschlossener Betrag (Betrag über Obergrenze nach Tilgungen und Fälligkeiten) 72.763,08 484 (5), 486 (4) und (5)  

 

          Anhang 4
           
Artikel 443: Asset Encumbrance
           
Vermögenswerte des meldenden Institutes (AE-ASS)      
  Buchwert belasteter Vermögenswerte Beizulegender Zeitwert belasteter Vermögenswerte Buchwert unbelasteter Vermögenswerte Beizulegender Zeitwert unbelasteter Vermögenswerte
010 040 060 090
010 Vermögenswerte des meldenden Instituts 0,00   39.164.219,48  
030 Eigenkapitalinstrumente 0,00 0,00 1.684.140,00 1.684.140,00
040 Schuldverschreibungen 0,00 0,00 622.520,97 669.970,97
120 Sonstige Vermögenswerte 0,00   1.509.623,67  
           
Vom Meldenden Institut entgegengenommene Sicherheiten (AE-COL)    
  Beizulegender Zeitwert entgegengenommener belasteter Sicherheiten oder begebener eigender Schuldverschreibungen Beizulegender Zeitwert entgegegenommener Sicherheiten oder begebener, zur Belastung verfügbarer eigener Schuldverschreibungen    
10 40    
130 Vom meldenden Institut entgegegenommene Sicherheiten  0,00 0,00    
150 Eigenkapitalinstrumente 0,00 0,00    
160 Schuldverschreibungen 0,00 0,00    
230 Sonstige entgegengenommene Sicherheiten 0,00 0,00    
240 Begebene eigene Schuldverschreibungen außer eigenen gedeckten Schuldverschreibungen 0,00 0,00    
           
F 32.04 -Belastungsquellen (AE-SOU)        
  Kongruente Verbindlichkeiten, Eventualverbindlichkeiten oder verliehene Wertpapiere Vermögenswerte, entgegengenommene Sicherheiten und begebene eigene Schuldverschreibungen und belasteten, forderungsunterlegten Wertpapiere    
010 030    
010 Buchwert ausgewählter finanzieller Verbindlichkeiten 0,00 0,00    
           
Die Raiffeisenlandesbank Tirol AG begibt unter anderem zur Liquiditätsbeschaffung fundierte Bankschuldverschreibungen.
Diese fundierten Bankschuldverschreibungen werden mittels Deckungsstock aus Hypothekarkreditforderungen
(Hypothekendeckungsstock) bzw. Kommunalkreditforderungen (öffentlicher Deckungsstock) besichert. Die Raiffeisenbanken
stellen der Raiffeisenlandesbank Tirol AG, gemäß Rahmenvereinbarung für die beiden Deckungsstöcke  
Hypothekarkreditforderungen bzw. Kommunalforderungen zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit zur Liquiditätsbeschaffung
der Raiffeisenlandesbank Tirol AG besteht über Tendergeschäfte mit der OeNB. Die Raiffeisenlandesbank Tirol sowie die
Raiffeisenbanken (als Drittsicherheitengeber) verwenden Kreditforderungen um diese im Die Raiffeisenbanken stellen der
Raiffeisenlandesbank Tirol Kreditforderungen zur Besicherung der fundierten Bankschuldverschreibungen bzw. der
Tendergeschäfte zur Verfügung.        

 

 

Veröffentlichungen betreffend Corporate Governance und Vergütung:

 

In Umsetzung der Verpflichtungen gemäß § 65a BWG macht die Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen nachfolgend grundlegende Informationen über ihre institutsspezifischen internen Maßnahmen zur Einhaltung der Corporate Governance-Bestimmungen sowie der Regelungen zur Vergütung öffentlich einsehbar:

 

  1. Informationen zur Umsetzung der Bestimmungen betreffend Eignungsprüfung von Geschäftsleitern, Aufsichtsratsmitgliedern und Inhabern von Schlüssel-funktionen (§§ 5 Abs. 1 Z 6 bis 9a, 28a Abs. 5 Z 1 bis 5)

 

In den §§ 5 Abs. 1 Z 6 bis Z 11 und Z 13, 28a Abs. 3 und Abs. 5 BWG sind bestimmte Anforderungen an die Geschäftsleiter sowie an den Vorsitzenden und die Mitglieder des Aufsichtsrats von Kreditinstituten, Finanzholdinggesellschaften und gemischten Finanzholdinggesellschaften statuiert. Diese Anforderungen betreffen unter anderem die persönliche Zuverlässigkeit, die fachliche Eignung sowie die für die Ausübung der Leitungs- bzw. Aufsichtsfunktion erforderliche Erfahrung und ausreichende zeitliche Verfügbarkeit (Fit & Proper Vorgaben).

 

Darüber hinaus legen die von der European Banking Authority (EBA) erlassenen und seit 22.5.2013 anwendbaren Leitlinien zur Beurteilung der Eignung von Mitgliedern des Leitungsorgans und von Inhabern von Schlüsselfunktionen vom 22. November 2012 (EBA/GL/2012/06) Kriterien und Verfahren fest, die Kreditinstitute bei der Beurteilung der Eignung von Mitgliedern des Leitungsorgans in der Leitungs- und Aufsichtsfunktion zu beachten haben. Außerdem hat die Finanzmarktaufsicht Rundschreiben zur Eignungsprüfung von Geschäftsleitern, Aufsichtsratsmitgliedern und Inhabern von Schlüsselfunktionen veröffentlicht.

 

In Umsetzung dieser Bestimmungen wurde eine Fit & Proper Richtlinie erlassen, die einen Prozess zur Durchführung von Eignungsbeurteilungen von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie von Inhabern von Schlüsselfunktionen aufsetzt sowie die Verantwortlichkeiten und Kriterien für die Beurteilung der Eignung und persönlichen Zuverlässigkeit festlegt. Demnach wird vor jeder Bestellung oder Wiederbestellung eines Mitglieds des Vorstands oder Aufsichtsrats oder eines Inhabers von Schlüsselfunktionen dessen fachliche Eignung sowie persönliche Zuverlässigkeit anhand der gesetzlichen Vorgaben geprüft und dokumentiert werden. Ferner wurde ein Prozess für regelmäßige institutsinterne Eignungsprüfungen der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder und der Inhaber von Schlüsselfunktionen implementiert (Evaluierung).

 

Zur Beurteilung der Eignung werden die von dem zu bestellenden Mitglied des Vorstands oder des Aufsichtsrats oder Inhaber von Schlüsselfunktionen vorzulegenden Informationen und Unterlagen, wie beispielsweise Lebenslauf, Strafregisterauszug, Angaben zur zeitlichen Verfügbarkeit und zu potentiellen Interessenskonflikten, herangezogen. Eine positive Gesamtbeurteilung („fit & proper“) wird vorgenommen, wenn die fachliche Eignung und die persönliche Zuverlässigkeit den festgelegten Kriterien und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Finanzmarktaufsicht wird die Bestellung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats unter Beifügung der Beurteilungsunterlagen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen angezeigt.

 

  1. Informationen zur Umsetzung der Bestimmungen über die Grundsätze der Vergütungspolitik und -praktiken (§ 39b BWG sowie Anlage zu § 39b BWG)

 

Den verbindlichen Rahmen für die Umsetzung der in § 39b BWG (samt Anlage zu § 39b BWG) enthaltenen Vorgaben für die Vergütungspolitik und -praxis bildet die seitens der Raiffeisenbank erlassene Vergütungsrichtlinie. Diese enthält im Einklang mit den gesetzlichen Vergütungsgrundsätzen insbesondere detaillierte Regelungen betreffend die allgemeine Vergütungspolitik (einschließlich Festlegung fixer und variabler Vergütungsbestandteile, spezieller Regelungen für Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen sowie Ausgestaltung und Erfolgsmessung für den „Bonus Pool“), Sonderregeln für die Vergütung des Risikopersonals im Sinne des § 39b BWG (insbesondere hinsichtlich Anspruchserwerb und Auszahlung variabler Vergütungen und deren Rückstellung) sowie Vorgaben für die Auswahl des Risikopersonals und für den Prozess zur Feststellung und Entscheidung von Malus- und Rückforderungsfällen. Durch die erwähnte Richtlinie wird gewährleistet, dass die Vergütungspolitik der Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar ist und nicht zur Übernahme von Risiken, die über das von der Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen tolerierte Maß hinausgehen, ermutigt.

 

Die allgemeinen Vergütungsgrundsätze der Raiffeisenbank Fulpmes-Telfes im Stubai eGen werden unter Einhaltung der Richtlinien und der gesetzlichen Vorgaben durch den Aufsichtsrat festgelegt („Vergütungsrichtlinie“). Auf Basis der Vergütungsrichtlinie werden die fixen und variablen Vergütungsbestandteile festgelegt. Die Vergütungsrichtlinie regelt die Voraussetzungen, die für die Zuteilung und Auszahlung variabler Vergütungen erfüllt sein müssen. Für jedes Geschäftsjahr werden die Personen des Risikopersonals gemäß den Vorgaben der Vergütungsrichtlinie ermittelt.

 

  1. Länderspezifische Angaben (§ 64 Abs. 1 Z 18 BWG)

 

Die Raiffeisenbank verfügt über keine Niederlassungen in anderen Staaten, daher entfällt die Veröffentlichung gem. § 64 Abs. 1 Z 18 BWG.

 

  1. Darstellung der Gesamtkapitalrentabilität (§ 64 Abs. 1 Z 19 BWG)

 

Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 0,16 %.